Sonntag, 16. Mai 2010

E-Mail-Marketing im Spam-Zeitalter

So hiess die Hauptgeschichte eines Internet-Magazines, die ich vor ein paar Wochen gelesen habe. Die Erscheinung von Spamming ist nachvollziehbar; direktes Anschreiben von potentiellen Konsumenten ohne echte Kosten. Die Verlockung ist riesig. Doch was ist Spam und was nicht? Es gibt zwar gesetzliche Bestimmungen und Definitionen, aber diese können die Realität noch nicht erfassen. Wenn die seriösen Betreiber von E-Mail-Marketing-Plattformen ehrlich sind, müssen sie zugeben, dass es seit Jahren nur eine gelebte Grauzone und eine Schwarzzone gibt.

Zwar lassen sich gegen Lizenzgebühren an Service-Provider die Zustellungen "weiss-waschen", aber ob die Adresse durch eine Geschäftsbeziehung zustande gekommen ist und der Empfänger sich wirklich eingetragen hat, ist fragwürdig. Die Tricks der "Untergrund-Werber" sind oft raffinierter als die Techniken der "Grossen". Immerhin schafft es die derzeitige Welle "Hello l am Miss Rosemary Birdford, I am 24 yrs old" immer noch durch meine Filter. Wer genau hinsieht stellt fest, dass "E-Mail-Versand in Serie" nur Wenige wirklich im Griff haben.